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Von der Methode zum Modell - Die Entwicklung der natürlichen Reflexion zum Kernprozess


hyperSKILL-BLOG

Aktuelle Themen mit dem hyperSKILL Reflexionsmodell betrachtet

Situationsanalyse
 
Das praxisnahe Instrument für Handlungsfähigkeit in komplexen Kontexten

 

Jedes Vorhaben, egal ob Problemlösung, Planung eines Projekts, Rettung einer Partnerschaft oder Neuausrichtung eines Geschäftszweigs (u.v.a.) beginnt sinnvollerweise mit einer Situationsanalyse. Wie gut und ausführlich diese durchgeführt wird, bestimmt maßgeblich den Erfolg des Ganzen. Je besser man das Problem oder die Aufgabe erfasst und verstanden hat, desto leichter tut man sich danach mit der Lösungsfindung bzw. Planung und Ablauf.

Wie läuft eine Situationsanalyse bei uns ab?

Alle Stichpunkte rund um eine Situation, die dem Kunden einfallen, vorbereitete oder auch spontane, kommen unsortiert auf den Tisch und werden bei Bedarf priorisiert. Anschließend werden die Punkte einzeln mit unserer dynamisch-skalierbaren Ordnungssystematik strukturiert, wobei neben sach- und situationsbezogenen auch emotionale Aspekte zum Tragen kommen und visualisiert werden. Wichtiger Referenzpunkt ist hierbei immer das Verhalten der an der Situation beteiligten Akteure, das auf "Natürlichkeit" oder "Unnatürlichkeit" geprüft werden muss, da die Auswirkungen oder eben auch ein Nicht-Erkennen oft gravierend sind. Während der Strukturierung und Zuordnung kommen meist zusammen mit dem Kunden weitere spontane Gedanken auf, die mit einfließen können.

Dadurch lässt sich eine Situation bestechend realitätsnah abbilden.

Alles, was zunächst unklar oder unverständlich erscheint, wird so lange hinterfragt, bis es schlüssig ist. Das Problem, die Ausgangsfrage wird sinnvoll abgegrenzt und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, Wichtiges wird von Unwichtigem unterschieden, Energiebilanzen werden gezogen, um Risiken einschätzen zu können. Während dieses Prozesses zeichnen sich die ersten Erkenntnisse ab: Ursachen, Zusammenhänge, Auswirkungen können identifiziert werden.

Unsere Fragen folgen einem stringenten und vielfach erprobten Konzept, sind offen, neutral und immer dem Ziel untergeordnet, größtmögliche Klarheit, Transparenz und Übersicht für alle Beteiligten zu schaffen. Das bedeutet z.B. in Situationsanalysen mit Gruppen, dass alle Mitglieder am Ende neben ihren subjektiven Eindrücken denselben "objektiven" Blick auf die Gesamtsituation haben.

Erst dann lässt sich ein tragfähiger Ansatzpunkt für das weitere Vorgehen definieren.

In den Ablauf der Situationsanalyse flechten wir regelmäßig Hintergrundinformationen mit ein, die es dem Kunden erleichtern sollen, bestimmte Situationen einzuschätzen, zu erkennen, was sie auslösen können: z.B. unnatürliches Verhalten von anderen Menschen, unerwartetes Verhalten von einem selbst, Missverständnisse, Konflikte oder auch Aufgaben, die nicht erledigt werden. Wir besprechen wichtige Hintergrundthemen, die man in der Regel nicht auf dem Schirm hat. Dabei spielen speziell im zwischenmenschlichen Bereich eine Reihe von Einstellungen oder Eigenschaften eine wesentliche Rolle. Gerade in arbeitsteiligen Bereichen ist es wichtig zu wissen, wie die einzelnen Beteiligten mit Vertrauen und Verantwortung umgehen, und dass Verantwortlichkeiten präzise definiert und kommuniziert werden müssen, um Missverständnisse zu vermeiden. Ein weiteres Thema: Wie bekommt man Menschen unter einen Hut, von denen die einen viel Halt brauchen und die anderen maximale Flexibilität fordern? Wie erkennt man überhaupt, wer was braucht?

Zusammengefasst bedeutet eine Situationsanalyse mit dem hyperSKILL Reflexionsmodell die Klärung der folgenden Fragen:

Wie stellt sich die Situation a) für den Kunden und b) neutral gesehen realitätsnah dar?

Wie groß ist ein mögliches Delta in der Einschätzung?

Was wäre rein verstandesmäßig eine gute Lösung, was davon ist für den Kunden machbar und was nicht und wie könnte eine individuelle Lösung aussehen?


Was macht den Kunden entscheidungs- und handlungsfähig?

  

Zum Ablauf:

Situationsanalysen können mit Einzelpersonen oder Gruppen bis max. 7 Personen stattfinden.

Größere Gruppen (bis max. 21 Personen) werden aufgeteilt in max. 3 Gruppen à max. 7 Personen.

Die einzelnen Gruppenergebnisse werden anschließend zusammengeführt und gemeinsam verabschiedet.